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Der Kaiserplatz in AachenDas Herz der Stadt Aachen – der Kaiserplatz mit der Reiterstatue und der St. Adalbertkirche Fährt man über die Wilhelmstraße nach Aachen rein, dann kommt man unweigerlich zu einem großen Reiterstandbild – das ist Kaiser Friedrich III. Es wurde im Oktober 1911 eingeweiht, erstellt hat es der Berliner Bildhauer Hugo Lederer. Der Ursprung dieses Platzes liegt noch etwas weiter zurück. Die Wichtigkeit des Kaiserplatzes für die Stadt Aachen ist schon damit dokumentiert, dass sich rund um den Platz das Zentrum mit wunderschönen Jugendstilhäusern und Alleen entwickelten. Leider sind viele der Jugendstilhäuser im Zweiten Weltkrieg zerstört worden und in den Nachkriegsjahren entstanden hier die damals üblichen Neubauten. Wohn- und Geschäftshäuser wuchsen aus dem Boden. Unter anderem ein Kinopalast, der aber seit einigen Jahren auch nicht mehr besteht. Heute ist der Kaiserplatz leider nicht mehr ein zentraler einheitlicher Platz, sondern vielmehr ein Verkehrsknotenpunkt mit mehrspurigen Straßen, Fußgängerunterführungen und anliegender Fußgängerzone. Es handelt sich mittlerweile um ein beliebtes Viertel gerade unter Studenten und jungen Berufsanfängern. Selbst die Kirchengemeinde der St. Adalbertkirche ist multikulturell und wird vor allem von Koreanern und Spaniern betreut. Leider gibt es auch einen Negativaspekt für den Kaiserplatz. Im Jahr 2006 gab es die Genehmigung zum Bau der Kaiserplatz-Galerie, ein verglastes Einkaufszentrum, mehrgeschossig, mit Restaurants und interessanten Fachgeschäften. Bleibt abzuwarten was aus dem Kaiserplatz im speziellen und Aachen im Ganzen noch wird. Festzustellen ist – Aachen und mit der Stadt auch der Kaiserplatz sind einen Besuch wert. |
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